Wenn das Alte bricht... Kraft in Zeiten der Krise für erhöht Sensitive


Zur Zeit werden wir intensiv gefordert, auf allen Ebenen. Das Alte bricht weg, das Neue entsteht. Gerade für uns erhöht Wahrnehmende, die wir vieles im kollektiven Feld erspüren und erfühlen, gleicht die jetzige Zeit einer emotionalen und manchmal auch körperlichen Achterbahnfahrt. Nun gilt es ganz besonders auf uns zu achten und unsere Werkzeuge anzuwenden, die uns helfen, wieder in Balance zu kommen. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir einige Tipps geben, die dir in Zeiten von Unruhe, Ohnmacht, Angst, Anspannung und Unsicherheit Stabilität geben sollen.



Das Alte bricht


Wir erkennen es immer mehr und mehr an allen Ecken und Enden: das Alte fällt auseinander. Die Struktur, die uns jahrelang gehalten hat, wo wir geglaubt haben, diese äußere Welt werde immer so bestehen bleiben, wie wir sie kennen, entschleiert sich nun gerade vor unser aller Augen. Wir erkennen, dass der Zerfall der alten Welt nicht mehr aufzuhalten ist.


Obwohl wir innerlich schon lange spüren und auch tief in uns wissen, dass da etwas Neues entsteht, etwas Wundervolles, sind wir doch immer wieder mit den Auswirkungen des Zusammenbruchs unserer alten Welt konfrontiert, auf der inneren und auf der äußeren Ebene. Das alte Gewohnte macht nochmals so richtig Lärm, bis wir bereit sind, loszulassen. Ängste, Zweifel, Unsicherheit, Ohnmacht machen sich breit. Doch das Neue ist nicht mehr aufzuhalten, es ist sogar schon da, nur können wir es erst zaghaft wahrnehmen. In Worten von Eckhart Tolle: „Das Neue ist schon da. Das Alte macht nur viel Lärm beim Sterben“.


Wir nehmen diesen Übergangsprozess/Sterbeprozess zumeist als innere Unruhe, Herzklopfen, Anspannung, flachem Atem, Gedankenkarussell, Angst, Erschöpfung oder Ohnmacht wahr. Hier gilt es nun hinzuschauen, sind dies meine Emotionen, meine Befindlichkeiten oder erspüre ich das kollektive Feld? Es fühlt sich so an, als ob wir richtiggehend aus unserer Kraft geschubst werden. Um diese Energien, die nicht die unsrigen sind, wieder zu neutralisieren bzw. unser Energiefeld davon zu befreien, rate ich zu Wahrnehmungsübungen. Welche Energien gehören zu mir? Welche nicht? Indem wir lernen, die Fremdenergien von unseren zu unterscheiden, uns abzugrenzen, sind wir automatisch klarer, ruhiger und mehr bei uns.


Doch Abgrenzung soll heute nicht unser Thema sein. Vielmehr möchte ich euch eine Art "Notfallkoffer in Krisenzeiten“ mitgeben. Er soll dir in Zeiten enormer Anspannung und Unruhe helfen, dich wieder mehr auf dich zu fokussieren.



Wie du dir einen Notfallkoffer bastelst


Dein Nervenkostüm ist angespannt? Du kommst nicht zur Ruhe oder hast körperliche Schmerzen? Hier gebe ich dir ein paar Tipps, wie du wieder in deine Balance kommst:


  • Atme! Atmen ist für mich eines der schnellsten Möglichkeiten, um wieder in die Ruhe zu kommen. Es gibt verschiedene Atemtechniken, eine der einfachsten Übungen: Durch den Bauch und die Lungen einatmen, dabei den Atmen vor allem auch in den Nacken lenken, Atem anhalten und langsam wieder ausatmen

  • Hara stärken Das Hara befindet sich ca. fünf Zentimeter unterhalb deines Nabels. Es wird als das physische und energetische Zentrum des Menschen bezeichnet, sozusagen als dein Lebenskraftzentrum. Um dieses Zentrum zu stärken, lege deine Hände darauf und atme tief ein und aus. Du wirst spüren, wie dein Atem die Bauchdecke hoch- und niederdrückt. Fühle tief in diesen Bereich hinein, fühle die Energie, die sich dort zentriert. Sie hilft dir den Bauchraum zu entspannen und vom Kopf heraus hinein in den Körper zu kommen.

  • Sich erden Erden heißt, immer wieder den bewussten Kontakt zur Erde, zum Boden suchen, du kannst aber auch singen, stampfen, tönen, töpfern oder lachen😊 Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu erden. Wichtig ist, dass du wieder in Kontakt mit deinem Körper und deinen Gefühlen kommst. Erdung gibt Halt und bringt dich zurück zu dir.

  • Spazieren in der Natur

  • Bewegung - laufen, boxen (boxen ist super, um die Wut loszulassen;), Yoga etc.

  • Tanzen, Trommeln, jegliche kreative Betätigung holt dich heraus aus deinem Angespanntsein

  • Kalte Dusche, barfuß laufen

  • Zedernholzöl, Patchoulli, Zypresse, Kiefernöl - verwendet in der Duftlampe oder sehr wirkungsvoll einen Tropfen auf die Handflächen einreiben und daran riechen

Und das Wichtigste: Setze dir in stabilen Zeiten einen ANKER, der dich SOFORT in akuten Situationen erinnert u. du dann weißt, was dein erster Schritt ist!



Langfristige innere Balance, Ruhe und Gelassenheit


Soeben genannte Tools können dir kurzfristig helfen. Doch auf lange Sicht ist es ratsam, sich durch Meditationen, Yoga, Qi Gong etc. in einen Zustand zu bringen, der uns nicht mehr so schnell aus der Bahn wirft. Wir lernen damit sozusagen, die herausfordernden Seiten unserer Sensitivität zu integrieren. Es bringt uns nicht mehr so schnell etwas aus der Ruhe.


Was meinen Klienten auch sehr hilft, ist der Fokus auf das Neue, die Schwingung so gut es geht hoch zu halten und alles aus dem Weg zu räumen (Schattenarbeit), was uns hindert, unsere Sensitivität positiv einzusetzen.

Das Geschehen im Außen hat ja auch etwas mit unserem Innersten zu tun. Wenn wir uns bewusst werden, dass es darum geht, uns zu transformieren, sozusagen einen Prozess der inneren und äußeren/sozialen Transformation zu durchlaufen, dann können wir vieles gelassener sehen.


DEINE BEWUSSTWERDUNG WIRD GEBRAUCHT ZUR HEILUNG UNSERER WELT!


Ich sehe Hochsensitive immer als Samenträger für das Neue. Sie waren es oftmals in der Vergangenheit und sie werden es auch in der Zukunft sein: Die Pioniere einer sich vor uns ausbreitenden wunderbaren Zukunft. Hochsensitive sind in der Lage durch ihren Innovationsgeist, ihrem Pioniergeist, ihrer Empathie oder Kreativität voranzuschreiten und unsere Zukunft neu zu denken. Und genau solche Menschen brauchen wir JETZT!

Pass also auf dich auf, erkenne, entfalte und lebe deine Potentiale! Bastle dir deinen ganz individuellen „Notfallkoffer“ und sei in Balance! Denn nur so können wir die Fackel für andere halten und vorausschreiten.

Falls du Unterstützung brauchst, so melde dich gerne!


Und nun wünsche ich dir viel Ruhe, Kraft, innere Gelassenheit und die Möglichkeit für Auszeiten, für Meditation, um diese Übergangszeit in die Neue Zeit gut zu meistern!


Herzlichst

GerLinde




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